Was macht eigentlich ein BIM-Manager, der nebenbei noch Bienenzüchter ist?

Kai ist 35 und fährt gerne Fahrrad. Am liebsten nach Feierabend in der Frühlingssonne, wenn das Ziel seine geliebten Bienenstöcke in Hamburg-Altona sind. Diese besucht er fast täglich, mit unter aber auch nur ein oder zwei Mal die Woche. Je nachdem wie viel er im Büro zu tun hat. Kai ist nämlich nicht nur Bienenzüchter, sondern auch BIM-Manager bei einem Projektentwickler von Wohnimmobilien in Hamburg.

Kai modelliert Gebäudedaten digital

Die Abkürzung BIM steht für Building Information Modeling  (deutsch: Gebäudedatenmodellierung) und beschreibt die automatisierte Nutzung von Informationen. Alle relevanten Gebäudedaten werden mittels einer Software modelliert, kombiniert und erfasst. Das war natürlich nicht Kai’s Erfindung. Diese Art der Informationsnutzung wurde schon in Grundzügen von der CAD-Software angewendet.

BIM geht einen Schritt weiter

Building Information Modelling nutzt neben den visuellen 3D-Daten auch Objektattribute, um die Konstruktion, die Fertigung und die Beschaffung einer Immobilienprojektentwicklung entsprechend unterstützen zu können. BIM setzt die einzelnen Bauteile ins Verhältnis zueinander, damit anschließende Anpassungen beispielsweise zu Maßen und Anschlüssen oder das Hinzufügen und Entfernen von Bauteilen unkompliziert möglich wird. BIM hilft durch die automatisierte Nutzung von Informationen also fundierte Planungsentscheidungen zu treffen; effizienter und kostengünstiger zu bauen; Gebäude effektiv(-er) zu verwalten und instand zu halten.

Kai hält die Fäden in der Hand

Als BIM-Manager ist er von den ersten Planungsphasen bis zur Projektfertigstellung involviert. Er managt Workflows, achtet auf die Einhaltung von Zeit- und Kostenplänen und prüft die Berücksichtigung von neuen Richtlinien. Kai entwirft Dokumentenvorlagen und baut somit eine Infrastruktur, um BIM erfolgreich in die täglichen Arbeitsprozesse zu integrieren. Als BIM-Manager überwacht er die Korrektheit der 3D-Projektdaten und achtet auf eine funktionierende Kommunikationsstruktur sowie einen problemlosen Datenaustausch. Kai’s Berufsbezeichnung ist weder eindeutig definiert noch gesetzlich vorgeschrieben. Durch Weiterbildungsmöglichkeiten an privaten Instituten hat sich Kai das notwendige Wissen hierzu angeeignet. Auch öffentliche Hochschulen thematisieren BIM bereits in ihren Vorlesungen.

Abends, wenn Kai aus dem Büro kommt, fühlt er sich manchmal selbst wie ein Teil eines großen Bienenschwarms und ist erfreut, so einen innovativen Schritt wie das BIM-Management bei seinem Unternehmen mitgestalten zu dürfen. Wenn er sich dann auf seinen Drahtesel Richtung Hamburg-Altona schwingt, freut er sich schon auf den nächsten Arbeitstag, in seinem hoch innovativen, menschlichen „Bienenstock“.

Weitere Informationen zu einer Karriere als BIM-Manager gibt es bei engaging talents

Eine Antwort auf „Was macht eigentlich ein BIM-Manager, der nebenbei noch Bienenzüchter ist?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.