Lunchgespräch mit Jörg Scheidler

14.03.2017, Hamburg

Lunchgespräch mit Jörg Scheidler, Geschäftsführer der Flatow AdvisoryPartners GmbH im Tschebull Restaurant im Levantehaus

Lunchgespräch im Tschebull

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jörg, was sind deine wichtigsten Themen zurzeit?

Aus beruflicher Sicht lässt sich das einfach zusammenfassen: Kapital sucht Deal. Der Markt ist schlicht sehr ausgedünnt und interessante Immobilieninvestments oder Projektentwicklungen nicht einfach zu finden. Die großen Unsicherheiten in der Weltpolitik werden voraussichtlich die Lage mittelfristig nicht entspannen. Das ist auch der Grund, wieso wir für unsere Mandanten, zum Beispiel Versicherungen oder Versorgungswerke, den eigenen Fachbereich des Investmentmanagements gegründet haben. Wir müssen den institutionellen Investoren schließlich etwas bieten! Die Investments erfordern tiefgehende Beratung und genau dafür haben wir eigens jemanden eingestellt. Durch den wachsenden Beratungsbedarf suchen wir aktuell auch weitere Verstärkung in unserem Berliner Team. Fällt dir dazu jemand ein?

Hmm, ich mache mir auf jeden Fall Gedanken! Wie ist denn dein Weg in der Immobilienbranche gelaufen? Du hast doch eigentlich einen Bankenhintergrund?

Das stimmt! Ich bin gebürtiger Hamburger und habe zu Beginn meiner Karriere bei der Deutschen Bank am Adolphsplatz gearbeitet. Zahlen finde ich generell klasse, aber mit einem greifbaren Produkt, wie der Immobilie, sind Zahlen noch viel schöner. Der Bankenhintergrund kam mir aber schon in meiner nächsten Position als Vertriebsleiter im mittleren Management beim genossenschaftlichen Finanz-Verbund sehr zu Gute. Dort drehte sich alles um die Immobilienfinanzierung. Dem Ruf der Schweizer Bank Credit Suisse bin ich dann damals nach Berlin gefolgt. Dort suchte man Verstärkung für die Vermögensallokation.

Die Chemie stimmt mit Curth 

Hier lernte ich auch meinen heutigen Geschäftspartner Curth Flatow kennen und wir hatten von unserer ersten Begegnung an einfach eine super Ebene. Als dann 2005 sein Anruf kam, dass er ein eigenes Unternehmen für die Finanzierungsstrukturierung als unabhängiger Dienstleistung für Dritte gründet, habe ich keine Sekunde gezögert und bin mit eingestiegen. Nun beraten wir bereits seit über 10 Jahren gemeinsam mit unserem Team zu Immobilienfinanzierungen in sämtlichen Facetten. 

Sehr straight! Jörg, was kannst du jungen Berufseinsteigern erfahrungsgemäß mitgeben?

Sich auf sein Hauptinteresse mit echter Leidenschaft zu konzentrieren und das mit Nachdruck zu verfolgen. Sonst verzettelt man sich und kommt nicht schnell zum Ziel. Ich finde es auch wichtig, fokussiert so viele Fähigkeiten zu erlernen, wie es nur geht und diese Fähigkeiten auch direkt praktisch einzusetzen. Meines Erachtens sind insbesondere mehrere Sprachen, hauptsächlich natürlich Englisch oder Spanisch, ein ganz essentieller Punkt! 

Am besten auch ein Auslandsaufenthalt?

Wenn das zu einem sicheren Wortschatz beiträgt: ja! In jedem Falle trägt die Auslandserfahrung zu einer starken Persönlichkeitsentwicklung bei. Fremdsprachen sind auch bei uns ein wichtiges Einstellungskriterium für Mitarbeiter, da einige unserer Kunden aus dem Ausland stammen.

Du konntest bislang noch nicht bei einem Treffen der Immobilienjunioren dabei sein. Was hältst du denn generell von dem Netzwerk?

Ja, bislang hat es sich meine Teilnahme noch nicht ergeben. Beim nächsten Mal bin ich aber entweder in Berlin oder gerne auch in meiner Heimatstadt Hamburg mit dabei! Ich finde es gut, dass die Altersrange der Teilnehmer offenbar breit gefächert ist. Die Kombination “Junge Experten und jung gebliebene Profis mit Erfahrung” führt immer zu einer tollen beruflichen Symbiose, da beide Altersgruppen immer voneinander lernen können. Nicht nur die Erfahrung zählt, sondern auch das Potenzial, Neues zu lernen und anzuwenden. Das bringt beiden Seiten Energie und einen persönlichen Mehrwert.

Danke, für das Gespräch, Jörg – es hat wieder viel Spaß gemacht!

Neue Herausforderung gesucht?

Jörg und ich haben uns vor einigen Jahren bei einer seiner mit organisierten Veranstaltungen, dem Immobiliennetzwerk-Dialog im Empire Riverside Hotel, kennengelernt. Regelmäßig im Jahr treffen wir uns seither zum Austausch – entweder in Berlin oder in Hamburg. Auf die Treffen freue ich mich immer besonders, weil ich Jörg als sehr motivierenden Gesprächspartner empfinde. Wer Interesse an einer neuen Herausforderung im Hause FAP in Berlin hat, schaut doch einfach mal hier.

 

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