Frederik Walbaum (27) arbeitet derzeit noch als Senior Analyst im Spezialgebiet Asset Management Operations bei Jones Lang LaSalle in Berlin. 😊 Demnächst stehen bei ihm berufliche Veränderungen an – dazu bei Zeiten ein Update. Frederik studierte an der HAWK in Holzminden Immobilienmanagement sowie Finance & Investment in UK und schloss das Studium 2017 als Master of Science ab. Er engagiert sich neben dem Beruf in verschiedenen Verbänden und Organisationen, zum Beispiel dem German Council of Shopping Centers (GCSC).

Frederik Walbaum in Berlin

Frederik, gibt es für dich Vorbilder in der Immobilienwirtschaft?

Zunächst einmal Stefan Zimmermann und Matthias Schmitz. Das sind für mich super inspirierende Persönlichkeiten, die sicher auch dafür verantwortlich waren, weshalb ich mich 2017 der Acrest/JLL angeschlossen habe. Ich finde die Art und Weise beeindruckend, wie sie das Unternehmen aufgebaut und somit attraktiv gemacht haben für einen Marktakteur wie JLL. Und sich danach nicht zur Ruhe setzten, sondern weiter aktiv am Markt agieren – sei es mit neuen Projekten oder Investments.

Zudem Christine Hager, die mittlerweile nicht nur die Geschicke von Redos und dem GCSC leitet, sondern mit ihrer Präsenz auch die männliche Domäne in unserer Branche auflockert und somit Mut macht, dass wir hinsichtlich Diversität auf einem guten Weg sind.

Darüber hinaus natürlich Koryphäen wie Karl-Werner Schulte, Stephan Bone-Winkel oder Tobias Just, welchen ich erst kürzlich beim Deutschen Shopping-Center Forum (DSCF) wiedersehen durfte. Im Großen und Ganzen bin ich aber glücklich darüber, in einer Branche zu arbeiten, welche selbst von so vielen Persönlichkeiten geprägt wird, die vermeintlich in der zweiten oder gar dritten Reihe agieren.

Was findest du an der Immobilienwirtschaft besonders spannend?

Schon seit der Schulzeit reizt mich das Zusammenspiel von Architektur und Kapitalmärkten. Mich treibt noch immer der romantische Gedanke, mit Developments, Transaktionen und Vermietungen ein Stadtbild mitprägen zu können.

Und unsere volkswirtschaftliche Relevanz ist natürlich auch nicht unwesentlich in punkto Spannung. Dies ist jedoch noch nicht in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen. Ich möchte dabei helfen, dass erste Konnotationen beim Wort „Immobilienwirtschaft“ nicht automatisch gen Immobilienmakler gehen. Unser Spektrum hat so viel mehr zu bieten.

Welche ist deine wichtigste Erkenntnis aus der Bachelorarbeit?

Das Thema meiner Thesis, welche ich damals mit Hon. Prof. Gerhard Kemper (ehem. „Kemper’s“) geschrieben habe, lautete: „Chancen und Risiken des deutschen Warenhauses der Zukunft“. Eine wichtige Erkenntnis daraus: Handel ist Wandel. Nur wenige Wochen nach meiner Abgabe ist René Benko bei Karstadt eingestiegen und die Marschroute der Warenhauskonzerne hat sich gänzlich gewandelt. Diese gipfelte zuletzt in der Fusion Galeria Karstadt Kaufhof. Ein Szenario, welches ich im Zuge meiner Thesis zwar beleuchtet, aber eher für utopisch gehalten hatte.

Mit welchem Thema können sich andere Mitglieder an dich wenden?

Ich bin für diverse Themen offen:

Networking, Recruiting, Retail und auch zu meiner heimlichen Passion, dem Entrepreneurship. Aber auch darüber hinaus erweitere ich gerne meinen Horizont.

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