Frauen und Männer meiner Generation verabschieden sich von veralteten Rollenmustern. Sie unterscheiden sich kaum noch in ihren Wünschen und Erwartungen und die Nachwuchskräfte der Immobilienwirtschaft treten mit einem veränderten Selbstverständnis auf.

Der Abschied von alten Rollenmustern ist echte Innovation, nicht nur in der Immobilienwirtschaft. Wie deutlich sich die Generation Y von tradierten Rollenmustern in der Arbeitswelt löst, zeigen diese Zahlen einer Studie des Zukunftsinstituts:

  • 76 % haben den Wunsch eine eigene Familie zu gründen
  • 67 % finden Erfolg im Beruf besonders wichtig
  • 50 % der Frauen planen eine Zeit lang auszusteigen
  • 40 % der Männer auch
Lebensziele der Generation Y (Quelle Zukunftsinstitut)

Neue Rollenmuster halten in der von Männern dominierten Immobilienbranche Einzug. Brüche in Berufsbiografien sollten nicht mehr als Risikoindikatoren angesehen werden, sondern als Zeichen für die gesellschaftliche Umwälzung.

„Heute nehmen hochqualifizierte Frauen mit Ende 20 ihr erstes Sabbatical, um eine längere Reise zu machen. Andere reduzieren mit Anfang 30 ihren Arbeitszeitumfang, um sich einen Tag pro Woche der Gründung einer Firma zu widmen. Junge Männer gehen nach einem halben Jahr im Job zurück an die Uni, um zu promovieren. – Und die Arbeitgeber schauen zu. Manche unterstützen es, weil sie wissen, dass sie nur so die Motivation und Qualifikation ihrer Mitarbeiter sichern, andere müssen es wohl oder übel tolerieren, weil ihnen angesichts des Fachkräftemangels nichts anderes übrigbleibt.“ So geht es aus der Studie weiterhin hervor.

Und dass das die Realität ist, sehe ich im Netzwerk jeden Tag!

47 % der Männer ziehen in Erwägung, eine Zeit lang in Teilzeit zu arbeiten, um sich anderen Aufgaben zu widmen.

Die Immobilienjunioren in Stuttgart verlieren derzeit mit Michael Mantay einen ihrer engagiertesten und besten Repräsentanten in ganz Deutschland.

Auch wenn das zunächst schade ist, empfinde ich es als Gewinn, denn der Grund dafür ist klasse: Michael ist Projektentwickler bei der Deutschen Reihenhaus und wird sich für eine Weile mehr Zeit für die Familie nehmen. Er reduziert vorübergehend seinen wöchentlichen Arbeitsumfang und geht in Teilzeit.

Echte Schaffenskraft entsteht durch Balance

„Ich kann immer nur so gut sein, wie ich mich fühle. Wohlbefinden ergibt sich aus der Balance zwischen einer fordernden Tätigkeit und einem harmonischen Familienleben. Das erreiche ich durch eine starke Frau an meiner Seite und dank meines Arbeitgebers, der diese Sichtweise versteht und unterstützt. Nur so kann echte Schaffenskraft auf Dauer aufrecht erhalten bleiben.“

Michael Mantay
Immobilienjunioren Stuttgart

Michael ist nicht nur ein toller Projektentwickler, er steht für mich auch für einen echten „early adopter“ (im gesellschaftlichen Sinne) in der Immobilienwirtschaft.

Mit innovativen Handlungen, wie der von Michael Mantay, und einem größeren Verständnis für die Ziele der Next Generation, wird echte Gleichberechtigung möglich. Wer in einer Partnerschaft den Businessplan verwirklicht oder den Fokus auf die Kindererziehung legt, ist doch völlig egal.

Alles Gute zum Weltfrauentag <3

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