Werden Immobilien gekauft oder veräußert, geschieht dies bisher oft ohne Grunderwerbsteuer auszulösen, als sogenannter Share Deal. Dies könnte sich bald ändern. Die Finanzministerkonferenz hatte sich Ende Juni auf eine Reform des Grunderwerbsteuerrechts geeinigt.
 

Die geplante Reform könnte vor allem Projektentwickler und Immobilienfonds treffen

 
Denn oft erfolgt die Immobilienentwicklung der Projektentwickler über Immobiliengesellschaften, um die Haftung zu begrenzen und Steuern im Exit zu sparen.
 
Und bei einer Erhöhung der Haltefristen wie geplant von 5 auf 10 Jahre reichen die mit den Verkäufern üblicherweise vereinbarten Haltefrist nicht aus, sodass teilweise massive Steuernachzahlungen drohen. Bedeuten die Änderungen einen Wettbewerbsnachteil für den Standort Deutschland? Kommt es zu einem weiteren Kaufpreisaufschlag im ohnehin heiß gelaufenen Markt?
 
Unser Fazit am Abend mit den Immobilienjunioren:
 
“Es wird auch nach den anstehenden Änderungen Share Deals geben. Allerdings werden diese erst ab einem Dealvolumen von ca. 40 Mio. Euro interessant sein.”

Alexander Lehnen betreut seit über zehn Jahren Immobilientransaktion für nationale und internationale Projektentwickler, Fonds und Investoren, seit 2017 als Partner der Rechtsanwalts- und Steuerberaterkanzlei ARNECKE SIBETH DABELSTEIN

Wir sind gespannt, wie es in dieser Thematik weitergeht.

 
Danke an Alexander Lehnen und Arnecke Sibeth Dabelstein für die Ausrichtung des Abends in München am 18. September 2018.
 
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Fotos by Florian Buchner
Buchner Media, Eichenau