Teil 1 – Teamspirit in der Unternehmensführung

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie es Unternehmen gelingen kann, ein freundliches Miteinander zu fördern? Und wieso funktionieren Teams in manchen Unternehmen hervorragend und in manch anderen kommt kein richtiger Teamspirit auf?

Wir haben das Treffen der Immobilienjunioren in München letzte Woche zum Anlass genommen, uns gemeinsam mit Rainer Maria Schäfer, Geschäftsführer der STRABAG Real Estate den Antworten auf diese Fragen zu nähern. Wir wissen, dass es dazu kein Patentrezept gibt, aber wir können uns an guten Beispielen orientieren.

„Ein wichtiger Kern funktionierender Teams sind Geschichten, die sie zusammenschweißen.“

Rainer Maria Schäfer, STRABAG Real Estate

Wofür steht das Unternehmen? Gibt es besondere Erfolge oder Auszeichnungen? Welche Leistungen heben uns von der Masse ab? Gibt es gemeinsam gemeisterte Herausforderungen? Welche Höhen und Tiefen haben wir miteinander erlebt? Gab es Bedrohliches oder Ulkiges? Welche unerwarteten Seiten haben wir dabei entdeckt – am Geschäft, der Branche, an Menschen innerhalb der Firma oder auch außerhalb?

Aus welchem Stoff Anekdoten sind, die das Zeug haben nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Zuhörer zu verbinden, stellte Rainer Schäfer in München vor.  So berichtete er etwa vom SRE-Leuchtturmprojekt Tanzende Türme in Hamburg. In der Immobilienbranche gilt das Büro- und Hotelensemble an der Reeperbahn als meisterhafte Lageaufwertung. Das Projekt heimste alle erdenklichen Branchen-Oscars – vom MIPIM bis zum FIABCI Award ein.

Umso amüsierter folgte ihm das Publikum, als Schäfer darüber berichtete, wie der Zufall ihn und einige Kolleginnen und Kollegen in einer Kölner Kneipenlesung stranden lies, die die Gentrifizierung Hamburgs am Beispiel der Tanzenden Türme zum Thema erhob.

„Wir wussten, wir tun dem Kiez etwas Gutes – dank unsers Konzepts blieb der legendäre Mojo-Club erhalten bzw. konnte sich mit unserer Hilfe neu erfinden. Und dazu stehen wir auch gegenüber Kritikern, die jegliche Veränderungen negieren, weil sie die mit städtebaulichen Veränderungen einhergehenden Chancen nicht sehen wollen. Aber wir reden heute noch darüber, wie uns diese unerwartete Perspektive auf die eigene Arbeit in der Kneipe präsentiert wurde“.

Schäfers Konklusion:  Jedes Unternehmen hat seine Geschichten, die es erzählen kann! Dabei geht es um mehr, als eine Reihe von Fakten. Geschichten berühren, bewegen und inspirieren. Sie erzeugen ein Gefühl für Situationen, verweben Fakten und Emotionen, wodurch der gemeinsame Spirit erlebbar wird. Wie das geht? Indem die moderne Führungspersönlichkeit einen gemeinsamen Code ermittelt, die DNA des Unternehmens definiert, kommuniziert und ausnahmslos vorlebt. Sowohl intern im Team, als auch nach außen im Kontakt mit Kunden und Dienstleistern.

Und was genau nehme ich von dem Abend mit:

Gute Teams brauchen eine Warum-Geschichte. In der Projektentwicklung können das außergewöhnliche und positive Geschichten sein, die sich während der Bauphase zugetragen haben. Anders gesagt: es geht um erlebbare Aha-Momenten.

Eine erste Antwort auf die Frage, was Teamspirit ausmacht, ist also: Entwerfe ein passendes „Storytelling“ das zu zum Leitbild, der Mission und den Werten des Unternehmens passt. Wie denkst Du darüber? Gib uns doch gerne Feedback in den Kommentaren!


Die nächsten Themen

Teil 2      Teambuilding mit einem agilen Führungsstil

Teil 3      Denken Sie positiv!

Teil 4      Emotionaler Führungsstil mit Anteilnahme

Teil 5      Führungskräfte als Sparringspartner

Teil 6      Freiräume gewähren und Motivation ernten


Der Gastgeber

Rainer Maria Schäfer  hat 28 Jahre Erfahrung in der Immobilienwirtschaft und ist seit 2017 einer der drei Geschäftsführer der STARBAG Real Estate GmbH: Rainer Maria Schäfer. Mit 120 Mitarbeiterin in Deutschland und den Benelux-Ländern, sowie 110 Mitarbeitern in Österreich, Polen und weiteren Ländern Süd- und Osteuropas, zählt das Unternehmen zu den Marktführern der immobilienwirtschaftlichen Projektentwicklung.

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Die Location

Kaum ist man mit der Rolltreppe ans Tageslicht gekommen, steht man bereits vor dem schönen, weißen Gebäude. Die Bahnhaltestelle Brudermühlstraße liegt unmittelbar vor der Tür. Direkt zwei U-Bahnlinien verkehren im Münchener Stadtteil Sendling und machten das Grundstück, auf dem heute das „Reserl“ steht, so interessant für die Entwicklung eines studentischen Wohnkonzeptes. Vom Frühjahr 2016 bis Herbst 2017 hat die STRABAG Real Estate nach einem architektonischen Entwurf des japanischen Büros Bow-Wow das Gebäude entwickelt. Am Resi-Huber-Platz, von dem sich auch der Name der Immobilie ableitet, sind 271 Studenten-Apartments mit bis zu 60 Quadratmetern entstanden. Hinzu kommen drei familiengerechte Wohnungen mit bis zu 80 Quadratmetern. Zudem wurden im Reserl viele moderne Kommunikationsflächen geschaffen. Der Eingangsbereich ist als innovativer Waschsalon einer echten Nutzung zugeführt worden. Beim Betreten riecht es nicht nur angenehm nach frisch gewaschener Wäsche, sondern man trifft auch auf Mitbewohner. Die Erdgeschossmieter, ein Bio-Supermarkt und ein Bio-Restaurant, passen gut zu der überwiegend jungen Klientel.

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Das Reserl in München

Die nächsten Termine

Mittwoch, 9. Oktober 2019 – EXPO Real Spezial „Karriere-Manege“ am Stand der STRABAG Real Estate mit Olli Pocher

Donnerstag, 14. November 2019 – HANNOVER, MARQ Marstall Quaree

Dienstag, 26. November 2019 – FRANKFURT, FLARE OF FRANKFURT

Mittwoch, 12. Februar 2020 – BERLIN

Dienstag, 24. März 2020 – DÜSSELDORF

Donnerstag, 9. Juli 2020 – STUTTGART

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